Tupolew Absturz: Putin schickt Mogelpackung PDF Печать E-mail
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Автор: Administrator   
02.06.2010 12:58
Putin  Blackbox

Warschau - Seit dem Montag Abend befindet sich bereits eine Abschrift der Daten des Voice-Rekorders der in Smolensk am 10. April abgestürzten Tu-154 in Warschau. Am Dienstag Mittag wurde der 41-seitige Bericht ins Internet gestellt, was schon kurze Zeit später den Server lahmlegte. Das öffentliche Interesse an dem was dort tatsächlich in Russland mit dem polnischen Präsidenten geschah, ist gewaltig. Bis zum ersten Servercrash hatten bereits über 220 000 Menschen den bericht heruntergeladen. Doch die Enttäuschung war groß, denn der Pilot des Todesjets hatte, zumindest auf Papier, in den relevantesten Momenten der letzten 30 Sekunden, seine Stimme verloren. Stattdessen hielt der Smolensker Fluglotse offenbar sinnlose Selbstgespräche, der Co Pilot gab nur einige Worte von sich die er eigentlich tagtäglich gebraucht haben dürfte und am Ende gab dann nur jemand laut ein ordinäres Wort von sich und das wars dann. 40 Minuten Blackbox- Aufzeichnung lieferte Moskau, lauter belangloses Zeug, hauptsächlich angeblich nicht zu identifizierende Stimmen und Kommunikation sowie Rauschen in der Leitung. Es gibt bereits zahllosse negative Aussagen zu der "Mogelpackung" aus Moskau, hierunter auch vom Bruder des bei dem Absturz getöteten Lech Kaczynski.
Man erinnere sich, dass der damals diensthabende Fluglotse "Pawel Plusnin" kurz nach der Katastrophe in einem Interview mit einem russischen TV- Sender davon sprach, dass die Piloten kaum Russisch verstanden und zuletzt ihr Funkgerät ausgeschaltet hätten. Wir wissen schon dass er die angeblich dürftigen Sprachkenntnisse der Crew frei erfand und nun nach dem Ergebnissen der Auswertungen des Stimmenrekorders wohl auch die Abschaltung des Funkgerätes revidieren muss, was aber wohl bisher nicht möglich war, da Plusnin drei Tage nach dem Absturz verschwand. In den letzten 60 Sekunden sprach hauptsächlich nur er, während das Taws- System laut "Pull up ! Pull Up" von sich gab und darüberhinaus vor einer Kollision warnt.

Was sich aber im Zusammenhang mit technischen Recherchen abzeichnet ist, dass die Tupolew in sehr starkem Neigungswinkel mit und einer Geschwindigkweit von bis zu 15 Metern pro Sekunde herunterkam. Bestätigt hatte dies auch schon früher ein Journalist des polnischen Staatsfernsehens TVP, der diesen seltsamen Vorgang aus seinem Hotelzimmer beobachtete und auch von  zwei heftigen Explosionen sprach. Die Frage ist also, was mit dem Piloten in der letzten Minute los war. Einzig der Co- Pilot sprach hier ganze zwei Worte. Es ist in Zusammenhang mit einem Schock oder Angst vorstellbar, dass er die letzten 10 Sekunden nicht mehr sprechen konnte, aber eine Minute? Das was er sagte fehlt einfach und hierbei kann es sich nur um die angeblich nicht identifizierte Stimme handeln, die durch ein starkes Rauschen unterdrückt wurde.

Die Auswertungen, wenn man einmal abstrakt annimmt, dass sie nicht zusammengebastelt wurden, ergeben auch zu keinem Zeitpunkt Zeichen oder Stimmung von Panik. Warum Moskau und Warschau bis vor wenigen Tagen also noch erwägten diese Voice-Recorder Aufzeichnungen nicht öffentlich machen zu wollen und hierzu sogar den nationalen Sicherheitsrat tagen liess, ist völlig rätselhaft. Das was wir hier lesen, enthält weder Staatsgeheimnisse, noch furchterregende Passagen. Nicht nur nach Ansicht von "Polskaweb" sind diese angeblich authentischen Kopien der Voice-Rekorder Auswertungen nicht einmal das Papier wert, auf dem sie verfasst wurden.

Wenn auch die "Chefermittler" Putin und Tusk stolz auf die Lieferung der Mogelpackung sein dürften, nachdem das polnische Volk nicht gleich auf die Strasse ging, war es Jaroslaw Kaczynski, im Wissen über die Wertlosigkeit der Lieferung aus Moskau, erstmals seit der Katastrophe seine politische Beherrschung verlor. Er sagte dem Nationalen Sicherheitsrat kurzfristig und ohne Begründung ab und bestellte stattdessen die Presse ein. Mit wenigen Worten machte er klar, dass er nun die originalen Flugschreiber in Polen sehen möchte, stand auf und ging davon.

Das was Moskau jetzt nach langem Hickhack an Warschau lieferte, sieht abgekürzt in etwa so aus:

8:02:48,6 - nicht spezifizierter Anrufer - (unverständlich)
8:02:51,3 - nicht spezifizierter Anrufer - (unverständlich)
8:02:54,6 - nicht spezifizierter Anrufer - (unverständlich)
8:02:59,2 - nicht spezifizierter Anrufer - (unverständlich)
8:03:08,1 - nicht spezifizierter Anrufer - (unverständlich)
8:03:12,1 - Besatzungsmitglied - (unverständlich)
8:03:17,4 - Besatzungsmitglied - (unverständlich)

Die Black-Box "Auslesungen" finden Sie
hier in unseren Downloads als PDF

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